Unser Ziel: Keine Windenergieanlagen im Reinhardswald

 

Was wollen wir verhindern ?

 

Die Zerstückelung dieses einzigartigen größten zusammenhängenden Waldgebietes in Hessen durch den Bau von Windenergieanlagen (WEA) im Reinhardswald und die weitere Zerstörung der Natur durch die angedachte Oberweserpipeline und den Bau eines Salzabwasserbeckens im Reinhardswald sowie die folgende Einleitung der Abwässer in die Weser.

 

Warum wollen wir dies verhindern ?

 

Weil hinsichtlich der Auswirkungen von WEA über Wäldern, auf den Naturhaushalt, auf das Landschaftsbild und auf die biologische Vielfalt noch erhebliche Kenntnislücken bestehen und wir deshalb durch den Bau von ca. 200m hohen WEA, mit einer Nabenhöhe von ca. 140m, einem Rotordurchmesser von ca. 100m und einer Drehzahl von 4-15U/min, um die Natur, unsere Gesundheit, Zukunft und Lebensqualität fürchten.

 

Die von K+S geplante Oberweserpipeline mit Salzabwasserbecken sind ebenfalls eine Bedrohung für die Natur. Eine industriell vorgeprägte Landschaft - sei es durch Windräder oder Salzabwasserbecken - öffnen die Tür für weitere Industrieanlagen.

 

 

 

Landschaftsbild

 

Verspargelung der Landschaft durch Einzelanlagen und Windparks

Veränderungen des Landschaftsbildes können zu Beeinträchtigungen menschlicher Befindlichkeit führen, dabei spielen Gewohnheit und Tradition eine wesentliche Rolle. Die Einführung dominanter Strukturen, wie WEA in gewachsene Landschaften, sind deshalb besonders sensibel zu handhaben. (Quelle: Naturschutzbund Deutschland – Infoblatt „Windenergie und Naturschutz“)

 

Natur

 

Bodenversiegelungen in einem Waldgebiet, das wesentlich zur Trinkwasserversorgung der umgebenden Gemeinden, wie auch Gottsbürens, beiträgt

Zerstörung des Erholungsgebietes Reinhardswald

Verlust der Brut- und Lebensräume heimischer Tierarten, wie, z.B. Rotmilan, Schwarzstorch, Eulen und Fledermäuse

Tötung von Vögeln, Fledermäusen usw.

Störung der Hauptzugrouten der Kraniche und anderer Zugvögel

 

Versalzung der Weser durch vermehrte Salzeinleitung, obwohl dies dem Verschlechterungsverbot gemäß der

EU-Wasserrahmenrichtlinie zuwiderläuft.

 

Gesundheit

 

Dauerlärmbelästigung (35 db – 45 db)

Infraschall (niederfrequenter Schall)

Nächtliche Lichtemissionen durch die Markierungsbeleuchtung

 

Was wollen wir erreichen ?

 

Keine WEA im Reinhardswald

keine Oberweserpipeline / kein Salzsee im Reinhardswald / Keine Abwassereinleitung in die Weser

Die Einrichtung eines Naturparks Reinhardswald, möglichst Länder übergreifend (Hessen-Niedersachsen), im Verbund mit Solling und Bramwald und als Folge dessen

Den weiteren Ausbau des sanften Tourismus, als zukunftsweisendem Wirtschaftsfaktor im gesamten Oberweserraum

Verzicht auf rein finanziell motivierte Windenergieanlagen

2 km Mindestabstand von WEA zu bewohnten Gebäuden

(gemäß Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation zur Lärmbelästigung)

Erneuerbare Energiekonzepte ohne übermäßige, zusätzliche Schädigung des menschlichen Lebensraumes und der Natur

 

Erarbeiten von Konzepten für eine unabhängige, dezentrale Energieversorgung Gottsbürens

 

 

„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig,

wenn sie genau das zerstört,

was man eigentlich durch sie bewahren will“

(Reinhold Messner)

 

Größenvergleich zwischen einer WEA-126 und der Kirche in Gottsbüren (Vielen Dank nach Carlsdorf)
Größenvergleich zwischen einer WEA-126 und der Kirche in Gottsbüren (Vielen Dank nach Carlsdorf)